Zukunftsvision Gesundheitspolitik

Patienten im Versorgungslabyrinth

Versorgungsoptimierung durch politische Weichenstellung!

„Kranke, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen müssen auf die Solidarität der Gesellschaft vertrauen können. Wir werden sicherstellen, dass alle auch zukünftig eine gute, flächendeckende medizinische und pflegerische Versorgung von Beginn bis zum Ende ihres Lebens erhalten, unabhängig von ihrem Einkommen und Wohnort. Das Patientenwohl ist für uns entscheidender Maßstab für gesundheitspolitische Entscheidungen, die Patientenorientierung ist unser Leitbild für das Gesundheitswesen“

(Koalitionsvertrag vom 07.02.2018)

Mit diesen Zielen ist die Bundesregierung gut ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl im September 2017 am 07.02.2018 gestartet. Ein gelungener Zeitraum zu bilanzieren und den Blick auf die noch verbleibende Zeit dieser großen Koalition zu richten. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen nach der Europawahl 2019 ist es angebracht, den bereits eingeschlagenen Weg der Koalition zum Wohle einer optimierten Patientenversorgung zu Ende zu gehen.

Was wurde im Koalitionsvertrag vereinbart, was ist bereits umgesetzt und woran wird in der verbleibenden Legislaturperiode mit Hochdruck gearbeitet?

Am 11.05.2019 trat das nicht unumstrittene Terminservice- und Versorgungsgesetzt (TSVG) in Kraft. Ziel ist neben der zeitnahen Terminvergabe für GKV-Patienten, vor allem die Verbesserung der ärztlichen Versorgung. Die aktuelle Diskussion zur Bertelsmann-Stiftung über Krankenhausversorgung fordert visionäres Handeln.

Im laufenden Gesetzgebungsverfahren befinden sich aktuell u. a. das Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation (DVG), das Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken, das Gesetz für eine faire Kassenwahl in der GKV (GKV-FKG), darüber hinaus das Gesetz zur Reform der Notfallversorgung. Des weiteren existieren ein Eckpunktepapier der Bund-Länder-AG „sektorenübergreifende Versorgung“ sowie ein Gesetzespaket zur Stärkung der Pflege und Maßnahmen zur Sicherung der ambulanten Versorgung.

Gelingt es der Gesundheitspolitik damit auch, das Patientenwohl wieder mehr in das Zentrum der Gesundheitsversorgung zu rücken? Sind diese avisierten gesetzlichen Rahmenbedingen geeignet, um den Patienten einen Ausweg aus dem Versorgungslabyrinth zu weisen?

Zwei Jahre nach der Bundestagswahl ist also ein guter Zeitpunkt, um uns mit der Frage zu beschäftigen: Wo steht unser deutsches Gesundheitswesen hinsichtlich einer patientenorientierten sektorenübergreifenden Versorgung? Hinterfragen Sie mit uns kritisch, was bisher erreicht wurde und wagen Sie mit uns den Ausblick auf die nächsten zwei Jahre dieser 19. Legislaturperiode.

Stellen Sie vorab Ihre Fragen. Welche Themen möchten Sie diskutieren? Auf der Anmeldung können Sie Ihr Thema ankreuzen oder ergänzen. Ihre Fragen werden wir gerne mit Ihnen und ausgewiesenen Experten diskutieren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Programm

18.00 – 18.15 Uhr
Begrüßung und Einführung ins Thema

Dr. med. Günther Matheis

Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz

18.15 – 18.35 Uhr

Erwin Rüddel MdB

Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit/Mitglied der AGZ

Bilanz der 19. Legislaturperiode – Wo stehen wir und was steht auf der Agenda?

18.35 – 18.45 Uhr

Prof. Dr. med. Marion Haubitz

Ehemaliges Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen

Gesundheitspolitische Dringlichkeit – Analysen und Empfehlungen des SVR

18.45 – 18.55 Uhr

Thomas Ballast

Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der TK

Zentrale Bausteine zur Schaffung einer kooperativen Versorgungslandschaft

18.55 – 19.05 Uhr

Univ. Prof. Dr. med. Andreas Schwarting

Universitätsmedizin Mainz und ACURA Rheumakliniken GmbH Bad Kreuznach

Versorgungsoptimierung am Beispiel der Rheumatologie

19.05 – 19.15 Uhr

Georg Baum

Hauptgeschäftsführer der DKG e.V.

Notwendiger Strukturwandel in der Krankenhausversorgung

19.15 – 19.25 Uhr

Dr. med. Günther Jonitz

Präsident der Ärztekammer Berlin/Vorstand Bundesärztekammer

Dauerkrise im Gesundheitswesen - brauchen wir einen Systemwechsel?

19.25 – 20.30 Uhr
Moderation und Diskussionsleitung

Michael Hennrich MdB

Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss für Gesundheit
Mitglied der AGZ




Veranstaltungsort/Anfahrt

Vertretung des Landes Saarland beim Bund
In den Ministergarten 4, 10117 Berlin

Die Landesvertetung ist zu FuB in etwa funf Minuten vom S- und U-Bahnhof Potsdamer Platz (U 2, S 1, S 2, S 25)
und vom Hauptbahn­hof mit der Buslinie M 85 zu erreichen.



Folgende Firmen sponsern diese Veranstaltung jeweils in Höhe von 750.- Euro: